Pap-Abstrich & HPV-Test: Vorsorge in der Schweiz | CMG

Pap-Abstrich & HPV: Wie oft sollte ich zur gynäkologischen Kontrolle?

Der Pap-Abstrich gehört zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und ist ein wichtiger Bestandteil der gynäkologischen Vorsorge.

Doch wie oft sollte ein Krebsabstrich durchgeführt werden? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Pap-Abstrich und einem HPV-Test?

Was ist ein Pap-Abstrich?

Beim Pap-Abstrich werden Zellen vom Muttermund und Gebärmutterhals entnommen und anschliessend im Labor untersucht. Dadurch können Zellveränderungen und mögliche Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs erkannt werden.

Die Untersuchung dauert in der Regel nur kurz und kann im Rahmen einer gynäkologischen Kontrolle durchgeführt werden.

Wie oft wird ein Pap-Abstrich in der Schweiz empfohlen?

Bei unauffälligen Befunden empfiehlt die Krebsliga Schweiz einen regelmässigen Krebsabstrich im Abstand von drei Jahren. Bei auffälligen Ergebnissen, Beschwerden oder besonderen Risikofaktoren können andere Kontrollintervalle notwendig sein. Diese werden individuell mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt festgelegt.

Eine gynäkologische Kontrolle und ein Pap-Abstrich sind dabei nicht zwingend dasselbe: Wie häufig eine allgemeine gynäkologische Untersuchung sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation, Ihrem Alter, bestehenden Beschwerden und Ihrer medizinischen Vorgeschichte ab.

Was hat HPV mit Gebärmutterhalskrebs zu tun?

Humane Papillomaviren – kurz HPV – sind weit verbreitet und werden vor allem durch sexuelle Kontakte übertragen.

Eine länger bestehende Infektion mit bestimmten Hochrisiko-HPV-Typen spielt bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs eine zentrale Rolle.

Pap-Abstrich oder HPV-Test – was ist der Unterschied?

Der Pap-Test untersucht Zellen des Gebärmutterhalses auf auffällige Veränderungen.

Der HPV-Test untersucht dagegen, ob bestimmte Humane Papillomaviren vorhanden sind. Welche Untersuchung in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist, sollte im Rahmen der gynäkologischen Beratung besprochen werden.

Brauche ich trotz HPV-Impfung gynäkologische Kontrollen?

Ja. Die HPV-Impfung schützt vor wichtigen HPV-Typen, jedoch nicht vor allen Typen, die mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung stehen. Deshalb bleibt die regelmässige Früherkennung auch für geimpfte Frauen wichtig.

Gynäkologische Vorsorge individuell planen

Vorsorge sollte nicht nach einem starren Schema erfolgen. Alter, frühere Befunde, Beschwerden und persönliche Risikofaktoren spielen bei der Planung der Kontrollen eine wichtige Rolle.

Bei CMG beraten wir Sie persönlich zu gynäkologischer Vorsorge, Pap-Abstrich, HPV und den für Sie geeigneten Kontrollintervallen.

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